Motorola KRZR K3
Nach K1 kommt K3: So zählt man bei Motorola…
Okay, das RAZR schlug allein durch seine Optik ein. Doch mittlerweile merkt auch Motorola, dass die Absatzzahlen der Geräte merklich sinken. Es genügt nicht mehr, ein extravagantes Äußeres zu bieten. Das machen Nokia, Sony Ericsson und LG auch. Man muss zur Optik wohl oder übel auch Technik packen. Auch wenn das in der Herstellung etwas mehr kostet und die Margen kleiner werden. So bekommt auch das noch recht neue KRZR sein erstes Update verpasst. Das Modell K3 ist ein flottes UMTS-Gerät mit Datenturbo HSDPA und bringt es tatsächlich auf Downloads mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 3,6MBit/s. Damit wird das Motorola KRZR K3 zum idealen Partner für Notebooknutzer, die auch mal in der hotspotlosen Einöde fix online gehen müssen. Kabel und Software für ein solches Unterfangen liegen dem KRZR bei. In der Praxis funktioniert auch alles tadellos.
Chrom und Magnesium
Ein solches Einsatzgebiet ist bei einem KRZR schon eine kleine Überraschung. Mit der guten Verarbeitungsqualität haben wir hingegen gerechnet. Alles sitzt fest an seinem Platz. Auch wenn Kunststoff im Spiel ist, kann das K3 schon mal auf den Boden fallen, ohne dass es direkt in 1000 Teile zerspringt. Motorola verwendet außerdem neben Magnesium und Chrom auch gehärtetes Glas, was dem KRZR K3 zusammen mit dem bronzefarbenen Ton einen eleganten Eindruck verleiht. Man könnte nun wieder über den gewöhnungsbedürftigen Druckpunkt der Tastatur meckern, doch bei MOTO-Geräten muss man eben akzeptieren, dass das Tastenfeld plan ist.
Über dem Tastenfeld befindet sich bei diesem Folder ein schönes Display mit einer Auflösung von 240x320 Pixeln. Die Abdeckung des Displays ist einmal mehr recht dünn ausgefallen, weswegen wir dringend raten, das Anzeigenfeld nicht zu sehr zu drangsalieren. Es könnte irreversiblen Schaden nehmen. Das KRZR K3 möchte Sie aber auch bestens unterhalten. Jeder musikalische Ausflug beginnt in der Regel mit einem Anschluss an den heimischen PC. Wer seine Musik nicht ausschließlich per UMTS-Download bezieht, freut sich, dass das Handy direkt nach dem Anschluss unter XP per Menü nachfragt, ob man mit dem K3 surfen will oder es als Wechseldatenträger nutzen möchte.
Das Handy unterstützt USB 2.0 und lässt sich durch Micro-SD-Karten erweitern. Das Auffüllen mit Musikdateien geht erfreulich fix von der Hand. Sehr schön, dass das K3 auch MA4- und WMA-Dateien schluckt, MP3 und AAC-Musik sind ja mittlerweile Standard. Auch hier unser Tipp, dank Bluetooth mit A2DP-Profil einmal kabellose Kopfhörer auszuprobieren. Vielleicht ersetzt das K3 dann in manchen Einsatzgebieten Ihren gestandenen MP3-Player. Wenn Sie das Gerät schon mal an den PC angeschlossen haben, können Sie direkt auch die ersten Bilder auf die Festplatte ziehen, die Sie natürlich vorher mit der 2-Megapixel-Kamera geschossen haben. Dabei können Sie sogar auf einen Autofokus zurückgreifen, der die Bildqualität merklich positiv beeinflusst. Die Auslösezeit ist angenehm gering, was das KRZR K3 zu einem ordentlichen Schnappschussgerät macht.
Ausdauertraining
Lob an Motorola, dass man dem Kunden zugesteht, die Menüs beliebig umzugestalten. Motorola hatte noch nie den Ruf, die logischste Navigation zu entwerfen. Nun überlässt man es ganz dem Kunden. Eine solche Umgestaltung sollten Sie aber in rund 425 Stunden geschafft haben, denn dann macht der Akku schlapp. An Sprechzeit räumt Ihnen das KRZR K3 bis zu 237 Minuten ein. Im UMTS-Betrieb sackt die Ausdauer erfahrungsgemäß deutlich ab. Ergo bekommen Sie hier für knappe 500 Euro einen wirklich schicken Folder, der auch richtig was kann. (BS)
PRODUKTBILDER & WERTUNG
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ca. € 500,-
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ca. € 200,-
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105 g
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103,2x42,3x16,3 mm
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900/1800/1900/UMTS
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Li-Io
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425 Std.
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237 Min.
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64 MB
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n.v.
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LCD-TFT
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240x320
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262.144
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ja (1600x1200)
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ja (320x240)
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ja (AMR NB, AMR WB XMF, MP3, AAC, AAC+, WAV)
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polyphon (64)/ Realtone
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ja/ja
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ja/ja
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ja
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BT/USB
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Micro-SD
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HSDPA, UMTS, Opera-Browser
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optisch eine Augenweide, kann schnelle Downloads, guter Multimediaplayer
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ab Werk schlechte Nutzerführung
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Motorola geht wieder in Richtung Hightech… und fährt gut damit.
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GUT (84%)
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