Samsung SGH-D900
Schlank ist relativ. Samsung zeigt wieso…
Der redaktionelle Handytest wird nicht langweilig. Schon gar nicht wenn Samsung eine Ladung Kandidaten spendiert. Packt man etwa den schönen Slider SGH-D900 aus, wähnt man sich eines der derzeit schlanksten Handys in Händen zu halten. Doch der Blick zum Kollegen, der gerade das Modell SGH-X820 auf Speicher und Fotoqualität prüft, eröffnet dem D900-Halter, dass sein Modell knapp das Doppelte an Dicke misst.
Dünn kann auch dick sein
Zu Ihrer Information: Das D900 misst gerade einmal 12,9 Millimeter in der Höhe (denn von "Dicke" kann man hier wirklich nicht mehr sprechen). Daher auch der Zusatz "The Ultra Edition 12.9". Im Hause Samsung wird also fröhlich weiter geslimmt. Neben der Grazilität des Models ist es sicher das QVGA-Display, das nach der Inbetriebnahme des Gerätes dem Inhaber in voller Brillanz entgegen strahlt. Das hat seine guten Gründe, denn das D900 klopft an die Tür des Sony Ericsson K800i. Mit einer 3-Megapixel-Kamera pirscht sich die Linse mit Autofokus an die Motive ran. Qualitativ hat Sony Ericssons Cybershot-Handy aber noch die Nase vorn. Wer seine Bilder direkt in groß begutachten will, kann das Handy direkt an einem Bildausgabegerät (Monitor. Fernseher etc.) anschließen. So sind ganze Präsentationen unter Zuhilfenahme des kleinen Koreaners möglich.
Optisch erinnert es natürlich sehr an die stylischen Geräte, die Samsung schon als D-Serie im Laden platziert hat. Optisch dominiert das Display das Gerät bei zugeschobenem Tastenfeld klar. Ein leichter Druck auf die Softkeys lässt das Verdeck nach oben gleiten. Der Mechanismus geht leicht und geschmeidig. Knacken oder gar Knarren bleibt aus. Das Material ist Hartplastik und hält auch schwereren Stößen stand.
Doch Samsungs SGH-D900 kann noch mehr, als nur gute Bilder schießen und dabei schick aussehen. Über den Picsel Viewer können Sie Office-Dokumente, Bilder und PDF-Dateien darstellen. Kommuniziert wird vorzugsweise über Bluetooth. Ein USB-Anschluss befindet sich aber an der Seite des Gerätes. Samsung legt das passende Kabel bei. So können Sie die Informationen an andere Geräte wie etwa PictBridge-kompatible Drucker senden. Sind die wichtigen Aufgaben erledigt, ist mit dem D900 für Unterhaltung gesorgt: Ein potenter MP3-Player sogt unterwegs für Beschallung. Um aber wirklich den vollen Umfang des Musikus nutzen zu können, sollten Sie sich eine zusätzliche Speicherkarte zulegen. Mit 60 Megabyte an internem Speicher ist der digitale Stauraum schnell mit Musik und Bildern belegt. Denn je höher die Auflösung der Kamera ist, desto mehr Speicherplatz belegen ihre Erinnerungen.
Paris, Rom, Berlin
Übrigens hat das Samsung SGH-D900 noch eine kleine Überraschung für Sie in petto. Falls Sie einmal in der glücklichen Position sind, mit dem Gerät in Paris zu Mittag zu essen, aktivieren Sie das uGo-Feature. Auf diese Weise bekommen Sie passend zu Ihrem Standpunkt ein entsprechendes Hintergrundbild. An der Seine wäre das der Eifelturm, in Rom das Kolosseum und in Berlin das Brandenburger Tor. Sicher, diese Spielerei ist kein Feature, das das Gerät aufwerten würde, aber es umgarnt das hervorragende Display. Insgesamt ist das SGH-D900 ein bestens verarbeitetes Stück Technik, das sich an gut betuchte Multimedia-Freunde wendet. Mit einem Listenpreis von 499 Euro sicher kein Schnäppchen. (BS)
PRODUKTBILDER & WERTUNG
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ca. € 500,-
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ca. € 20,-
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93 g
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104x51x12,9 mm
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850/900/1800/1900
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Li-Io
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350 Std.
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400 Min.
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60 MB
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n.v.
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LCD-TFT
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240x320
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262.144
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ja (2048x1536)
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ja (352x288)
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ja (AAC, MP3)
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polyphon (24)
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ja/ja
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ja/ja
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ja
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BT/USB
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Mini-SD
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uGo, Picsel-Viewer (Word, Excel, PowerPoint, PDF), Push-Mail
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exzellentes Display, 3-Megapixel-Kamera, Autofokus, schickes Design
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vergleichsweise teuer
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Macht dem Cybershot-Handy Konkurrenz, unterliegt aber schließlich knapp.
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GUT (84%)
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