Ausblick: Der Kunde wird König
Software auf Wunsch
Damit wären wir bei einem weiteren, wichtigen Punkt. Ein Anwendungsgebiet, das derzeit eher von Smartphones dominiert wird, ist die Office-Software. Dass diese im mobilen Alleskönner integriert sein wird, steht außer Frage. Allerdings gehen wir davon aus, dass sich die Angebotspalette deutlich erweitern wird. Die Software-Bestückung wird sich wie auf dem heutigen Notebook-Markt nach den bevorzugten Einsatzgebieten des Käufers richten. Es wird aber dank vollwertiger Tastaturen prinzipiell egal sein, ob Sie Office auf einem Notebook oder einem zukünftigen Handy nutzen – vorausgesetzt, Sie kommen mit der Größe zukünftiger Displays zurecht. Leider sehen wir in diesem Punkt wenig Spielraum in den kommenden Jahren. Erstens muss das Gerät mobil bleiben, zweitens steigt mit jedem Zoll der Energieverbrauch.
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Da das Gerät aber maßgeblich mobil eingesetzt werden soll, ist die Art der Verbindung wichtig. GSM wird bald keine Rolle mehr spielen. Die Zukunft wird erst UMTS und WLAN gehören, dann wird HSDPA die Tachoanzeige für Up- und Downloads ordentlich ausschlagen lassen. Über die zukünftigen Downloadgeschwindigkeiten zu philosophieren, ist müßig. Nach oben sollten hier keine Grenzen gesetzt werden. Wichtig wird in diesem Zusammenhang aber auch ein durchschaubares und finanzierbares Preismodell sein. Eine All-In-One-Flatrate gehört zu einem Alleskönner ebenso dazu wie einigermaßen einheitliche Technikstandards. Der Wirrwarr aus diversen Speicherkarten, Betriebssystemen oder Übertragungsarten bremst den Erfolg eines mobilen Alleskönners unnötig aus – und das wäre jammerschade, denn Sie sehen: Zukünftige Modelle und Technologien sind eine spannende Sache.
Handy 2010, so stellen wir es uns vor
Unser Handy-Traum startet mit einem Terrabyte Speicher. Wir tragen unsere gesamte digitale Identität mit uns herum. Die Hardware ist derart potent auf kleinsten Raum, dass 3D-Spiele in der Qualität eines Halo 3 problemlos per HDMI 4.0-Ausgang auf Displays jenseits der 100 cm gespielt werden können. Alternativ ist ein Minibeamer eingebaut, der Filme und Bilder an jede Wand projizieren kann. Um problemlos die neuste Version von Office zu nutzen, ist das OLED anamorph. Dies bedeutet, es kann sich bei Bedarf auf die dreifache Größe entfalten und später wieder auf Hosentaschegröße schrumpfen. Neben der Hosentasche befindet sich übrigens eine Tastatur, die zukünftig in die Kleidung eingebaut ist. Körperwärme, die über die Hand übertragen wird, macht sie sichtbar. Die Tasten sind auf dem linken und rechten Oberschenkel verteilt. Übertragen werden diese Befehle per Infrarot. Alternativ ist volle Sprachsteuerung möglich. Allerdings ist diese Methode noch nicht ausgereift und sein Mobiltelefon in der Öffentlichkeit verbal zu steuern, kann Probleme verursachen.
Das Fernsehen in der Hosentasche
Der Markt der Zukunft?
Bis 2010 sehen Analysten einen großen Markt für Handy-TV. Noch steckt er in den Kinderschuhen. Die Ergonomie und der Standard müssen verbessert und festgelegt werden.
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